Kläranlage Revkuhl-Damp

Projektbeschreibung

Die Kläranlage Revkuhl entwässert auf direktem Wege in die Ostsee und hat die strengen Einleitungskriterien für Badegewässer einzuhalten. Die Teichkläranlage ist insbesondere im Sommer bei starkem Tourismus nicht mehr in der Lage die Reinigungsleistungen, insbesondere die Stickstoffgrenzwerte (Nges.) sicher einzuhalten. Im Rahmen einer Vorplanung wurden verschiede Varianten erarbeitet. Dabei stand auch zur Diskussion die Kläranlage stillzulegen und das Abwasser an eine größere Kläranlage umzupumpen. Die Vorplanung mit mehreren Wirtschaftlichkeitsberechnungen hat jedoch den Ausbau der Kläranlage zu einer technischen Kläranlage ergeben. Als Verfahren wurde das SBR-Verfahren empfohlen, da hier mitunter auch einige Teiche für das Verfahren weiter genutzt werden konnten. Unter anderem dient ein Teich künftig als Klarwasserspeicherteich, da das gereinigte Abwasser aus dem SBR bekanntlich schwallartig abgelassen und zunächst zwischengespeichert wird, bevor es in den Vorfluter mit gemäßigtem Ablauf in die Ostsee fließt. Die Kläranlage verfügt desweiteren über eine UV-Behandlung um die Viren und Keime gemäß den EU-Richtlinien für Badewasserqualität gerecht zu werden. Es wurden 2 Stück SBR Reaktoren mit einem Durchmesser von rd. 19m und einer Bauhöhe von 6,0m geplant und gebaut. Als Schlammspeicher wurde ein 24m Rundbehälter mit einem Volumen von rd.2.500m³ gewählt, um die Klärschlämme ganzjährig zwischenzulagern. Der Einlaufbereich sowie die mechanische Vorreinigung wurden komplett neu errichtet. Das vorhandene Zweckgebäude wurde komplett als Sozialgebäude umgebaut. Für die Technik wurde ein neues massives Technikgebäude geplant. Die Kläranlage mit nachgeschalteter Filtration- und UV Behandlung erfüllt strengste Reinigungsleitungen und darüber hinaus auch die EU-Badewasserqualitäten.

Unsere Leistungsphasen:

Ingenieurbauwerke sowie technische Ausrüstung nach HOAI 2013
Objektplanung sowie örtliche Bauleitung
Leistungsphasen 1 bis 9